Shoppen gehen und Gutes tun

Hamburg, 28. Mai 2019 - Comedian Dennis Grundt kassiert für die Stiftung SeeYou des Kath. Kinderkrankenhauses Wilhelmstift

Bereits seit vier Jahren engagiert sich die Karstadt GmbH für die Babylotsen der Stiftung SeeYou. Am Montag, 03. Juni 2019 gibt es dieses Jahr eine „haarsträubende" Spendenaktion: Von 15-16 Uhr kassiert Friseur-Comedian Dennis Grundt bei Karstadt Wandsbek für den guten Zweck. 1ct pro Bon gehen an die Babylotsen. Babylotsen beraten Familien rund um Schwangerschaft und Geburt in derzeit neun Kinder- und Frauenarztpraxen und auf den Entbindungsstationen in neun Krankenhäusern in Hamburg. Deutschlandweit sind es über 50 Krankenhäuser.

„Als Vater war ich sofort überzeugt vom Konzept der Babylotsen, das Familien von Anfang an schnelle Hilfe bietet.", erzählt Dennis Grundt. „Ich selber komme aus einer Trennungsfamilie. Hilfe, egal in welchen Konstellationen ist wichtig für Familien und vor allem für die Kinder - die können am wenigsten dafür."

Gemeinsam mit Filialleiter Werner von Appen wird Dennis Grundt das Verkaufsteam im Erdgeschoss unterstützen. Eine Babylotsin und eine Stiftungsmitarbeiterin informieren über die Arbeit der Babylotsen.

„Mittlerweile sind Babylotsen in über 50 Geburtskliniken bundesweit tätig und erreichen jährlich über 100.000 Familien", berichtet Dr. Siefert, Chefarzt und Geschäftsführer der Stiftung. „Wir sind sehr dankbar, dass Karstadt Wandsbek unsere Arbeit nun schon seit drei Jahren tatkräftig unterstützt."

Babylotsen feiern 10-jähriges Bestehen

Angebot auf 31 Geburtskliniken in Deutschland ausgeweitet

Hamburg, 11. Mai 2017 – Eine soziale Innovation aus Hamburg findet bundesweit Nachahmer: Babylotsen beraten mittlerweile Familien rund um die Geburt an 31 Kliniken in sieben Bundesländern. Die Stiftung SeeYou am Kath. Kinderkrankenhaus Wilhelmstift, die das Programm 2007 ins Leben gerufen hat, feiert heute das zehnjährige Jubiläum des Programms im Beisein von Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks und vielen Wegbegleitern.

In ihrem Grußwort unterstreicht die Senatorin die Bedeutung der Babylotsen für Hamburg: „Das Projekt Babylotse der Stiftung SeeYou hat sich zu einem bedeutenden Baustein im System der Frühen Hilfen in Hamburg entwickelt. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Geburtskliniken haben die Babylotsen einen guten Zugang zu jungen Eltern und können ihnen passgenaue Unterstützung anbieten und weiterführende Hilfen vermitteln. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für die gesundheitliche Förderung von Kindern in unserer Stadt.“

Wechselvolle Zeitreise
Auf einer Zeitreise erinnern sich Weggefährten, Förderer und Mitarbeiter an Stationen einer wechselvollen Geschichte: Von der Ursprungsidee, Familien auch unter erschwerten Bedingungen zu einem guten Start mit ihren Kindern zu verhelfen, über die Herausforderung, Förderer von der Idee zu unterstützen bis hin zur Suche nach Kooperationspartnern, die das Programm in ganz Deutschland übernehmen. So hat etwa das Hamburger Spendenparlament SeeYou von Anfang an und mehrfach mit Fördermitteln unterstützt, Dr. Silke Pawils, Leiterin Forschungsgruppe Präventionsforschung am Zentrum für Psychosoziale Medizin im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die Studie zur Wirksamkeit der Babylotsen Arbeit erarbeitet. Der Kinderschutzbund Frankfurt setzt das Programm seit 2017 in allen acht Geburtskliniken um.

Dr. Sönke Siefert, Geschäftsführer der Stiftung SeeYou, hat das Programm von zehn Jahren erfunden, und wird nicht müde zu betonen: „Es darf nicht von der Postleitzahl abhängen, ob eine Familie rund um die Geburt Unterstützung erfährt. Deswegen machen wir uns weiter stark dafür, in ganz Deutschland Mitstreiter dafür zu gewinnen.“ Seit dem Startschuss im Marienkrankenhaus Hamburg 2007 steht das von der Stiftung SeeYou Familienorientierte Nachsorge Hamburg entwickelte Programm mittlerweile jährlich über 60.000 Familien zur Verfügung. Mit einem eigenen Team Transfer fördert SeeYou die bundesweite Verbreitung und berät interessierte Kliniken, Träger und Kommunen bei der Einführung des Programms.

Babylotsinnen beraten werdende und frischgebackene Eltern in der Schwangerschaft und unmittelbar nach der Entbindung. Zusätzlich zur medizinischen Versorgung von Mutter und Kind stehen die Babylotsinnen für Fragen und Sorgen zur Verfügung und sprechen auch besondere Belastungen an. Im Bedarfsfall stellt die Babylotsin auf Wunsch den Kontakt zu weiterführenden Angeboten der Frühen Hilfen her. Das Angebot ist für die Eltern freiwillig und kostenlos.

1. Kindergesundheitspolitischer Neujahrsempfang im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift

Interkulturelle Vielfalt als medizinische Herausforderung
„Medizin für und mit Migranten“ ist das Thema des 1. Kindergesund-heitspolitischen Neujahrsempfangs des Kinderkrankenhauses Wilhelmstift anlässlich der Einweihung des neu erweiterten PATRIZIA KinderHauses.


Hamburg-Rahlstedt, 02.02.2017. Welche Besonderheiten bringt die Behandlung von Patienten aus anderen Kulturkreisen mit sich? Wie lassen sich ethische Konflikte während der medizinischen Behandlung vermeiden? Diese hochaktuelle Thematik steht im Mittelpunkt des 1. Kindergesundheitspolitischen Neujahrsempfangs am 2. Februar 2017 im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift unter dem Motto „Chancen und Risiken einer Medizin für Migranten“.

Gleiche Zugangsmöglichkeiten zur gesundheitlichen Versorgung sind wichtiger Bestandteil von Integration
Es geht darum, jedem Patienten die notwendige medizinische Hilfe und pflegerische Versorgung zuteilwerden zu lassen, unabhängig von seiner Biografie und kulturellem Hintergrund. Dies erfordert ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz, denn im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift gehören Begegnungen von Ärzten und Patienten aus unterschiedlichen Kulturkreisen zum Alltag.
Gastrednerin Staatsministerin Aydan Özoguz betont in ihrem Grußwort, wie wichtig gleiche Zugangsmöglichkeiten zur gesundheitlichen Versorgung für eine Integration von Kindern und Jugendlichen mit familiärer Migrationsgeschichte sind: “Gerade die körperliche und seelische Gesundheit hat Einfluss auf alle Lebensbereiche eines Menschen. Bei Kindern und Jugendlichen ist dies insbesondere wichtig für ihre Entwicklung, Lernfähigkeit und ihr Sozialverhalten.“ Ihrer Meinung nach gilt das Gesundheitswesen in Deutschland als vorbildlich. Jedoch partizipierten Menschen mit Einwanderungsgeschichte in vielen Bereichen nicht ausreichend an den Angeboten der Prävention, Rehabilitation. „Für mich ist das Ziel klar: Jede und jeder in unserem Land muss vom hohen Standard unseres Gesundheitswesens profitieren“, so die Staatsministerin.

Neue Schulungsstation für chronisch kranke Kinder
Mit dem Neujahrsempfang eröffnet das Wilhelmstift sein umgestaltetes und wesentlich erweitertes PATRIZIA KinderHaus neu. Das Nachsorgezentrum von Wilhelmstift und seiner Stiftung SeeYou für Kinder, die an chronischen Erkrankungen leiden (u.a. Epilepsie, Adipositas, Neurodermitis, Asthma bronchiale, Diabetes) gibt es seit 2008. Rund 400 Schulungen für fast 3.000 chronisch kranke Kinder wurden seitdem durchgeführt. Ebenfalls finden im PAT-RIZIA KinderHaus Fortbildungen für Experten, Konferenzen sowie interne Veranstaltungen statt. Bis heute konnten so knapp 15.000 Kinder mit Schulungen, Fortbildungen und Nachsorge unterstützt werden.

Der Neubau bietet chronisch kranken Kindern nun eine eigene Schulungssta-tion sowie Unterbringungsmöglichkeiten in sogenannten Eltern-Appartements. Weit angereiste Angehörige, die etwa nach einer Zehentransplantation ihres Kindes noch eine Zeitlang in der Nähe verweilen müssen, können hier nah und kostengünstig wohnen, um die Nachsorgetermine wahrnehmen zu können.

Mit den Geschäftsführern der Stiftung, Dr. Sönke Siefert und Henning David-Studt, freut sich Familie Greve, die als größter Förderer die gesamten Kosten des Hochbaus in Höhe eines niedrigen einstelligen Millionenbetrags gespen-det hat, über die fristgerechte Fertigstellung des Erweiterungsbaus. Auch musikalisch markiert die Einweihung einen Meilenstein: Seit heute ist das Motto der Stiftung „Bis das Leben gelingt“ auch als Song des Liedermachers Günther Hellwig offiziell im Umlauf und kann auf unter www.seeyou-hamburg.de  angesehen und demnächst bei Amazon heruntergeladen werden.


Gemeinsam stark für Familien

Elf Institutionen und Verbände aus Gesundheitswesen und Kinder- und Jugendhilfe ziehen für Frühe Hilfen an einem Strang

Köln, 25. November 2016: Rund 20 Prozent der Mädchen und Jungen in Deutschland erleiden schon in früher Kindheit aufgrund belastender Lebenslagen erhebliche Einschränkungen in ihrer Entwicklung. Um diese Situation zu verbessern, ist eine nachhaltige Zusammenarbeit von Fachkräften aus dem Gesundheitswesen und der Kinder- und Jugendhilfe notwendig. „Gemeinsam stark für Familien“ ist das Thema einer Kooperationstagung, zu der heute die Parlamentarischen Staatssekretärinnen Caren Marks aus dem Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) und Ingrid Fischbach aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) sowie Vertreterinnen und Vertreter aus elf Institutionen und Verbänden in Berlin zusammenkommen. Eingeladen haben das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Gesundheit & Frühe Hilfen (BAG). Das Ziel ist, weitere Schritte für eine bessere Vernetzung der Fachkräfte beider Systeme zu vereinbaren.  

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300.000 Euro für sozial benachteiligte Kinder

Hamburg, 07. Juli 2016 – In Anwesenheit von Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks übergab heute die unabhängige Spendenbewegung Deutschland rundet auf im Marienkrankenhaus Hamburg einen Scheck über 300.000 Euro an die gemeinnützige Stiftung SeeYou für das Programm Babylotse. Mit dieser Spende wird Babylotse in 10 weiteren Geburtskliniken eingeführt. 2.000 Neugeborene erhalten dadurch eine nachhaltige Chance.

Familien unterliegen zunehmenden Belastungen mit möglichen Auswirkungen auf eine gesunde Kindesentwicklung: wirtschaftliche Not und Arbeitslosigkeit, fehlende Integration, schwindende familiäre Strukturen, Trennung oder Krankheit der Eltern. Das Programm Babylotse der gemeinnützigen Stiftung SeeYou des Katholischen Kinderkrankenhauses Wilhelmstift in Hamburg-Rahlstedt verbessert die Startchancen von Neugeborenen. Besonders belastete Eltern können direkt in der Geburtsklinik Sorgen und Ängste mit einer Babylotsin besprechen und erhalten passende Hilfsangebote. Die Beratung ist freiwillig und kostenlos und hilft, die Gesamtsituation der Familie nachhaltig zu stabilisieren.

Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks:
„Wir wollen, dass alle Kinder in Hamburg einen guten Start ins Leben haben. Die Hamburger Babylotsinnen leisten dazu einen wichtigen Beitrag: Sie gehen unmittelbar nach der Geburt aktiv auf Familien und insbesondere Mütter in schwierigen persönlichen Situationen zu und bieten Ihnen Hilfen und Beratung an. Sie sind damit ein bedeutender Wegweiser zu den vielfältigen medizinischen und psychosozialen Versorgungs- und Beratungsangeboten in unserer Stadt. Ich freue mich, dass ihre Arbeit durch die großzügige Spende von ,Deutschland rundet auf‘ unterstützt wird."

Matthias Höwt von Deutschland rundet auf: 
„Wir freuen uns sehr, dass wir Spenden in Höhe von €300.000 für unser Förderprojekt Babylotse sammeln konnten. Die Kunden der Deutschland rundet auf Partner rundeten deutschlandweit in nur 52 Tagen über 5,2 Millionen mal bis zu 10 Cent auf. Damit wird Babylotse in 10 weiteren Geburtskliniken eingeführt und 2.000 Kinder erhalten so jährlich einen besseren Start ins Leben."

Über SeeYou und das Programm Babylotse
Die Stiftung SeeYou des Katholischen Kinderkrankenhauses Wilhelmstift macht es sich seit 2004 zur Aufgabe, Familien mit schwer oder chronisch kranken Kindern sowie psychosozial belasteten Familien zu helfen, das Leben mit ihren Kindern bestmöglich zu gestalten. Das Programm Babylotse der Stiftung ist an nahezu allen Hamburger Geburtskliniken sowie weiteren Geburtskliniken in ganz Deutschland eingerichtet – insgesamt über 20 Kliniken in fünf Bundesländern.

Weitere Informationen unter: www.seeyou-hamburg.de und www.babylotse.de

Über Deutschland rundet auf
Die unabhängige gemeinnützige Stiftung Deutschland rundet auf ermöglicht jedem, durch Aufrunden von Cents beim Einkaufen, die Chancen armer Kinder in Deutschland zu verbessern. Kunden der Deutschland rundet auf Handelspartner können Rechnungsbeträge durch die Worte „Aufrunden bitte!" an der Kasse aktuell um maximal 10 Cent aufrunden. Die so gespendeten Cent-Beträge kommen zu 100% geprüften Projekten in Deutschland zugute, die von Armut betroffenen Kindern hier vor Ort die Chance auf eine bessere Zukunft geben, bspw. durch frühkindliche Bildung, Gewaltprävention oder Elternbildung.

DEUTSCHLAND RUNDET AUF startete im März 2012. Seitdem wurde bereits über 111 Millionen mal aufgerundet und so mehr als 5,3 Millionen Euro gespendet. 50.291 von Armut betroffene Kinder in Deutschland erhalten damit die Chance auf eine bessere Zukunft.

Weitere Informationen unter: www.deutschland-rundet-auf.de

Kontakt für Anfragen:
Friederike Rieg, Bundeskoordinatorin Programm Babylotse
E-Mail: f.riegdon't want spam(at)seeyou-hamburg.de
Tel.: 040 / 605 66-2017 oder mobil: 0151 / 50 85 44 16

 

 

Ein offenes Ohr für werdende Mütter: Drei Hamburger Frauenarztpraxen schließen erfolgreich Qualifizierung nach dem Modell Babylotse ab

Hamburg, den 31. Mai 2016 – Sie sind Pioniere in Hamburg und ganz Deutschland: Als erste Teilnehmer der neuen Weiterbildung „Frühe Hilfen in der Arztpraxis“ nahmen gestern die Medizinischen Fachangestellten (MFA) dreier Hamburger Frauenarztpraxen ihre Zertifikate in Empfang. Durch die mehrwöchige, berufsbegleitende Qualifizierungsmaßnahme der Stiftung SeeYou können sie zukünftig Schwangere in besonderen Belastungssituationen gezielt und sensibel ansprechen, beraten und an geeignete Angebote der Frühen Hilfen vermitteln, um den Start ins Familienleben mit dem Baby zu erleichtern. Der nächste Durchgang der für die Teilnehmerinnen kostenlosen Weiterbildung startet im September.

Eine wissenschaftliche Studie des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) in Hamburger Frauenarztpraxen belegt den großen Bedarf an zusätzlicher Unterstützung von werdenden Müttern: Fast die Hälfte der teilnehmenden Schwangeren wies erhöhte psychosoziale Belastungen wie wirtschaftliche Nöte, Partnerschaftskonflikte oder psychische Erkrankungen auf, in zwei Drittel aller Fälle war eine Beratung und Vermittlung an geeignete Institutionen notwendig¹. Seit Beginn des Programms in 2012 haben sogenannte Babylotsen der Stiftung SeeYou über 1.000 Schwangere und Mütter mit psychosozialen Belastungen oder einer postpartalen Depression in Hamburger Frauenarztpraxen betreut. Diese Erfahrungen geben sie nun an Mitarbeiterinnen von Frauenarztpraxen weiter.

„Jede werdende Mutter wünscht sich für ihre Schwangerschaft und werdende kleine Familie eine gesicherte und glückliche Zukunft. Mit den Babylotsen ist das möglich“, beschreibt Sabine Kösling, Medizinische Fachangestellte in der Frauenarztpraxis Angelika Falk aus Langenhorn, ihre Motivation zur Teilnahme. Sie kann ab sofort – wie ihre Kolleginnen aus der Praxis Frauenärzte Hammonia Bad in Uhlenhorst und der Gemeinschaftspraxis Dr. med. Arkadius Bonk und Hartmut W. Klein in Rahlstedt – einen großen Anteil der schwangeren Patientinnen bei Sorgen und Ängsten über geeignete regionale Hilfsangebote informieren und gegebenenfalls weiterleiten. In besonders komplexen Problemlagen stehen die Babylotsen von SeeYou weiterhin für eine intensive Betreuung bereit. Für die Patientinnen ist das gesamte Angebot kostenlos und freiwillig.

„Babylotsen sind eine notwendige und sinnvolle Ergänzung zur medizinischen Betreuung durch die Gynäkologen“, zeigt sich Dr. med. Arkadius Bonk überzeugt. Ziel ist es, das Programm künftig in möglichst vielen Frauenarztpraxen in Hamburg einzuführen, erste Erfahrungen mit Kinderärzten sollen bis Jahresende gesammelt werden. Kosten entstehen für die beteiligten Praxen nicht, die MFA erhalten eine zusätzliche Aufwandsvergütung.

Das Projekt wird in Hamburg dank der großzügigen Unterstützung mehrerer Stiftungen umgesetzt. Interessierte Gynäkologen können noch einsteigen.

¹S. a. „Datenblatt Babylotse ambulant

 

 

Aus der Praxis für die Praxis – Aus- und Fortbildungsangebot 2016

Hamburger Babylotsen bieten Praxisseminare an

Hamburg, 15.12.2015 – Das Aus- und Fortbildungsprogramm der Hamburger Babylotsen der Stiftung SeeYou für die erste Jahreshälfte 2016 steht. „Wie bewege ich mich in einer Geburtsklinik? „Was ist im Umgang mit Neugeborenen zu beachten?", „Anzeichen von Kindeswohlgefährdung erkennen" und andere Fragen, die sich in der Arbeit mit jungen Familien stellen, beantworten die Babylotsen im Rahmen von Praxisseminaren.

Details und Anmeldungen unter:

www.seeyou-hamburg.de/Fortbildung

Seit 2007 beraten Babylotsen in Geburtskliniken werdende und frischgebackene Eltern. Zusätzlich zur medizinischen Versorgung von Mutter und Kind durch Ärzte und Pflege ist es ihre Aufgabe, Familien mit besonderen Belastungen zu erkennen, zu beraten und in die mittlerweile nahezu flächendeckend vorhandenen Netzwerke Früher Hilfen zu vermitteln. Im Zentrum steht dabei immer das gesunde und ungefährdete Aufwachsen des neugeborenen Kindes.

Ihre Erfahrungen aus über sieben Jahren Programmentwicklung und -betrieb geben die Babylotsen in kompakten Praxisseminaren weiter. Zielgruppe sind neben angehenden Babylotsen auch andere Mitarbeiter aus Geburtskliniken. „Mit den Praxisseminaren möchten wir dazu beitragen, dass möglichst überall in Deutschland junge Familien von Anfang an die Angebote erreichen, die ihnen einen guten Start erleichtern," erläutert der Geschäftsführer der Stiftung SeeYou, Chefarzt Dr. Sönke Siefert.

Das Team Transfer von SeeYou unterstützt Kliniken und Kommunen bei der Einführung mit Beratung vor Ort, Hospitationen und vertiefenden Praxisseminaren. Bislang erreichte das von der Stiftung Familienorientierte Nachsorge Hamburg SeeYou entwickelte Programm rund 70.000 Familien – das entspricht in 2014 rund 5,7 Prozent aller Geburten in Deutschland.

 

Kontakt Anfragen Fortbildung:

040 - 605 66 20 - 162a.kupferdon't want spam(at)seeyou-hamburg.de n.jaehnigdon't want spam(at)seeyou-hamburg.de

 

Anna Kupfer     a.kupfer@seeyou-hamburg.de n.jaehnig@seeyou-hamburg.de

Stiftung SeeYou bewirbt sich um Wissenschaftspreis B.E.St. der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundlich"

Hamburg, den 24. November 2015 – Im Rahmen des Deutschen Kongresses für Perinatale Medizin DGPM (1. bis 3. Dezember 2015 in Berlin) verleiht die WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundlich" den Wissenschaftspreis zum Thema „B.E.St.®". Die Stiftung SeeYou hat sich mit ihrer Studie "Programm Babylotse - Modellhafte Evaluation der Wirksamkeit eines Sozialen Frühwarnsystems" beworben und informiert an ihrem Stand über die praktische Arbeit der Babylotsen in ganz Deutschland.

Das Themenspektrum des interdisziplinären und interprofessionellen Kongresses rund um Gesundheit und Wohlbefinden von Mutter und Kind ist in diesem Jahr deutlich um den pränatalen als auch postnatalen Bereich erweitert. Im Mittelpunkt steht das traditionelle Perinatale Team mit Ärztinnen, Ärzten, Hebammen und Krankenschwestern. Hier präsentiert sich das Programm Babylotse auf einem gemeinsamen Stand (Standnummer B01b) mit der Klinik für Geburtsmedizin der Charité - Universitätsmedizin Berlin.

„B.E.St.®" steht für „Bindung", „Entwicklung" und „Stillen". Die B.E.St.®-Kriterien sind wissenschaftlich fundiert und beruhen auf den internationalen Vorgaben von WHO und UNICEF. Sie bilden die Grundlage der Zertifizierung von Geburts- oder Kinderkliniken als „Babyfreundlich".

Der B.E.St.®-Wissenschaftspreis richtet sich an Ärzte und Ärztinnen, Hebammen und Pflegekräfte. Wir freuen uns, am 2. Dezember im Rahmen des Posterwalks (Präsentations-Nummer P10.4) die Studienergebnisse vorstellen zu dürfen. Die Studie ist Grundlage für das Programm Babylotse, welches an mittlerweile 21 Standorten in fünf Bundesländern erfolgreich arbeitet.